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Jönköping, die Streichholz- und Kulturstadt am Rande des Vättern Sees

Jönköping ist eine Stadt in Südschweden mit ca. 100.000 Einwohnern, die am südlichen Rand des Vätternsee, Schwedens zweitgrößtem See, gelegen ist. Sie ist der Hauptort der gleichnamigen Provinz Jönköpings Län, die sich über die westlichen Ausläufer des waldreichen småländischen Hochlandes und über den südlichen Teil des Vättern ausdehnt.

Auf dem Stadtgebiet Jönköpings befinden sich zwei weitere Seen, einige Kanäle, malerische Gassen und mehrere Brücken, die die einzelnen Ortsteile miteinander verbinden. Jönköping ist eine moderne Stadt mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen sowie Standort der Elmia, einem bedeutenden Messe- und Ausstellungszentrum. Dort finden neben Autoausstellungen, Roboter- und Pferdeshows die weltweit größte Forstwirtschaftsmesse sowie die weltgrößte LAN-Party Dream Hack statt, die gleich zweimal im Jahr ausgerichtet wird.

Jönköping verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ist Ausgangpunkt für Freizeitaktivitäten am Wasser und in der Natur. Zu besichtigen sind interessante Museen und historische Gebäude mit uralten Kirchen, Mühlen und Bauernhöfen. Besondere Naturerlebnisse bietet Jönköping mit schönen Parkanlagen und unvergleichlichen Naturschutzgebieten mit unzähligen Seen, die von herrlichen Rundwegen durchzogen sind. Teilweisebestehen sie aus wildromantischen moosbedeckten Trampelpfaden und hölzernen Bohlenwegen.

Video: Jönköpings kommun

Husqvarna Museum, Streichholzmuseum, Kraftwerk Ebbe und das Bauer Museum

Östlich von Jönköping liegt die ehemalige Mühlenstadt Husqvarna, in der die weltberühmte Marke 1689 mit der Produktion von Musketen und Waffen begann. 1872 folgten Nähmaschinen, Herde und weitere Artikel aus Gusseisen und schließlich Fahrräder, Mopeds und Motorräder. Zuletzt kamen Kettensägen und Rasenmäher hinzu. In der ehemaligen Waffenwerkstatt befindet sich das Industriemuseum, das seit 1993 Waffen, Motorräder und etliche weitere Produkte aus Husqvarnas 326-jähriger Geschichte ausstellt. (husqvarnamuseum.se)

Das weltweit einzige Streichholzmuseum steht in Jönköping, in dem ehemaligen Fabrikgebäude, einem schönen weißen Holzgebäude. Jönköping war bekannt als Zentrum der Streichholzindustrie, nachdem die Brüder Lundström 1844 die erste Streichholzfabrik gründeten. Sie entwickelten eine Rezeptur, sodass aus gewöhnlichen Zündhölzern Sicherheitszündhölzer wurden. Danach kehrte in Schweden der Reichtum ein, denn durch das Monopol auf die Streichhölzer wurden sie weltweit exportiert. Im Museum sind neben den historischen Produktionsanlagen Streichholzschachteln mit allen erdenklichen Motiven zu bewundern.

Ein weiteres interessantes Museum ist das Industriemuseum Ebbes Kraftwerk am Wasserfall des Flusses Husqvarnaån. Es war von 1906 bis 1969 in Betrieb und versorgte die Papierfabrik Munksjö. Damals war es das größte Kraftwerk Südschwedens und beinhaltet heute noch sämtliche Turbinen und Maschinen aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten Jönköpings gehört der Maler John Bauer, der von 1906 bis 1918 mit seiner Familie am nördlichen Ende des Sees Bunn lebte. Er war bekannt für seine Darstellungen von Waldtieren, Wichteln, Elfen und Trollen. Seine Inspirationen erhielt er in seiner småländischen Heimat. Er starb im Alter von 36 Jahren beim Untergang eines Passagierschiffes auf dem Vättern. Im zu Ehren wurde im Heimatmuseum eine eigene Ausstellung gewidmet.

Die Naturschutzgebiete Dumme Mosse und Taberg

Das Naturschutzgebiet Dumme Mosse wird als letzte Wildnis Südschwedens bezeichnet. Es ist eines der größten und abwechslungsreichsten Sumpfgebiete des Landes, das aus verschiedenen Feuchtgebieten mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt besteht. Der größte Teil des Gebietes ist mit hohen Moosen bedeckt. Daneben gedeihen Zwergbirken, Kreuzblättriger Heide, Sumpf-Asphodel und Sumpf-Labrador-Tee. Im Frühling gibt es eine artenreiche Vogelwelt zu beobachten, darunter Kraniche, Goldregenpfeifer, Bruchwasserläufer und Brachvögel.

Südlich von Jönköping liegt das Naturreservat Taberg, das rund um den 343 Meter hohen Taberg gelegen ist, einem ehemaligen Bergbaugebiet. Von 1618 bis 1962 wurde dort Eisenerz aus seltenem Titanomagnetit-Olivinit Gestein abgebaut, das weltweit nur an zwei Orten vorkommt. Das verwitterte Gestein bietet einen optimalen Nährboden, auf dem unzählige Arten an seltenen Farnen, blühenden Gewächsen und verschiedenen Moosen gedeihen. Der berühmte schwedische Biologe Carl von Linné war von der Vielfalt derart fasziniert, sodass er den Taberg als „Wunder von Smaland“ benannte.

Mehr Info: jkpg.com

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