Die Holzstadt Eksjö

Die Holzstadt Eksjö

Die Holzstadt Eksjö

ID 139665724 © Thomas Males| Dreamstime.comDie Altstädte vieler Ortschaften und Städte konnten in Schweden sehr gut bewahrt werden. Eksjö ist in dieser Hinsicht noch einmal eine Ausnahme, denn die beschauliche Metropole am Ufer des Eksjöån verfügt über einen der am besten erhaltenen Stadtkerne in Schweden und somit auch in Småland. Sie trägt offiziell den Titel „Holzstadt“ aufgrund der aus Holz erbauten Häuser, die den Kern der Altstadt bilden.

Ein Rundgang durch Eksjö mag vielen Besuchern wie eine Zeitreise vorkommen, denn die Höfe und Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Grundstücksstruktur kann sogar auf das 16. Jahrhundert zurückgeführt werden. Neben den historischen Aspekten ist ein Besuch auch hinsichtlich der besonderen Atmosphäre lohnenswert. Kleine Cafés, Restaurants und Geschäfte laden zum Bummel ein.

Die Geschichte der Stadt Eksjö

Mit dem Erhalt des Stadtrechtes im Jahr 1403 sollte die Geschichte der Stadt Eksjö ihren Anfang nehmen. Ein großer Bevölkerungszuwachs war der Ansiedlung der Garnison am Ende des 15. Jahrhunderts zu verdanken, als Eksjö zur Garnisonsstadt ernannt wurde. Diese ist bis heute hier angesiedelt und ist nach dem Krankenhaus und der Stadtverwaltung größter Arbeitgeber der Metropole. 1568 wurde die Stadt bei einem Feldzug des dänischen Feldherrn Daniel Pantzaus fast komplett niedergebrannt. Daraufhin wurde sie etwas verlagert und der Neuaufbau sollte 20 Jahre in Anspruch nehmen. 1857 kam es erneut zu einem verheerenden Brand, aber vor allem die Gebäude nördlich der Kirche am Stora Torget sollten unversehrt bleiben.

Bekannt ist Eksjö jedoch für seine beeindruckende Holzhausarchitektur. Gemeinsam mit fünf anderen Städten in Schweden darf der Ort den Beinamen „Holzstadt“ tragen. Neben Eksjö haben auch Nora, Hjo, Falun und Öregrund diesen Beinamen inne. Eine Besonderheit sind die Grundrisse der Grundstücke in der Altstadt, die noch aus dem 16. Jahrhundert stammen und interessierten Besuchern einen Einblick in die historische Stadtentwicklung ermöglichen. Für die überregionale Bekanntheit von Eksjö sind jedoch die alten Holzhäuser verantwortlich, von denen rund 50 unter Denkmalschutz stehen. Für "den guten Erhalt der Bausubstanz und Denkmalschutz" hat die Stadt im Jahr 1997 das Europa Nostra Diplom erhalten.

Video: Schwedischer Film über Eksjö

Spaziergang durch die Holzstadt Eksjö

Der einzigartige Charakter der Holzstadt wird allein schon durch das grobe Kopfsteinpflaster bewahrt. Hier gilt es wirklich achtsam zu sein und nicht ins Stolpern zu kommen. Hier sind im 18. Jahrhundert die Pferdewagen durch die Gassen geholpert und die Menschen sind ihrem täglichen Leben nachgegangen. Beim Bummel durch die Gamla Stan, der Altstadt, tauchen immer wieder besondere Höfe auf, die auch einen Einblick in das Innere gewähren. Der Krusagården hatte einst einen besonderen Stellenwert für den Handel am nördlichen Stadttor von Eksjö. Der Charakter des Hofes sollte sich immer wieder ändern, denn hier waren im Laufe der Jahre eine Brennerei, ein Gasthaus, einen Krämerladen und eine Gerberei zu Hause. Mittlerweile ist hier die Touristeninformation beheimatet und im Hof steht eine Eiche, die im Jahr 1954 von König Gustav VI Adolf gepflanzt wurde. Ohnehin gibt es zu den Bäumen im Hof eine besondere Anekdote: Laut den „Sagen“ in Eksjö stehen die gesunden und grünenden Bäume für den Wohlstand der Familie, die hier wohnt. Verkümmern jedoch die Bäume, ist es auch um die Familie nicht gut bestellt. Der Fornminnesgården wird bereits seit 1920 vom Eksjöer Heimatverein als Museum betrieben. Hier hatten sich einst eine Silberschmiede, die Schuhmacherwerkstatt und die Buchbinderei angesiedelt. Das hiesige Museum widmet sich aber nicht nur den Werkstätten, sondern auch dem alltäglichen Leben mit Exponaten wie Spielsachen, Haushaltsgegenstände und Fahrrädern. Informationen zur Stadtgeschichte reichern das Museum an. Einer der ältesten Höfe der Stadt ist der Aschanska Gården. Seine Wurzeln sind auf das Jahr 1550 zurückzuführen, als hier laut Steuerunterlagen der Pukegården errichtet wurde. Auch er fungiert heutzutage als Museum mit sehenswerten Details eines gutbürgerlichen Wohnsitzes.

Die Altstadt von Eksjö präsentiert sich ihren Besuchern als sehr lebendig. In den Sommermonaten lädt das Café am Eksjöån zum Verweilen ein. Viele kleine Geschäfte, eine Eisdiele mit köstlichem Eis, das aus regionaler Milch gefertigt wird, und eine Bäckerei mit hervorragendem Backwerk zählen sicherlich zu den Höhepunkten. Lohnend ist die Buchung einer Stadtführung, die beim örtlichen Touristenbüro gestartet wird. Sehr versierte Stadtführer erklären und beschreiben mit sehr viel Leidenschaft die Geschichte der Altstadt. Ein Tipp ist die Adventszeit für die Gamla Stan. Ein sehr charmanter Weihnachtsmarkt mit kleinen Buden, kulinarischen Köstlichkeiten und Handwerkskunst freut sich über seine Besucher.

Die Region um Eksjö ist ideal für einen Ferienhaus-Urlaub

Nicht nur Eksjö selbst ist eine Reise wert. Die schöne Hügellandschaft der Jönköping Län ist geprägt von weiten Wäldern. Hier gibt es eine Vielzahl von Ferienhäusern im schwedischen Stil, die keine Wünsche offenlassen. Direkt am Ufer des Vättern, umgeben von Wald oder in der Nachbarschaft eines Sees, können sich Schweden-Urlauber ihren Traum vom Holzhaus erfüllen. Rund zehn Kilometer von der Stadt entfernt, wartet mit der Skurugata ein beliebter Ausflugsort. Die rund 800 Meter lange Schlucht ist eine landschaftliche Besonderheit und ein bemerkenswertes Naturphänomen in Südschweden. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Zehntscheune Tiondeboden im Dorf Ingatorp ist das älteste weltliche Holzgebäude Schwedens.

 

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Charmante Holzhäuserim Wald oder ein Bauernhof mit zahlreichen Tieren wird in der Provinz Västergötland gerne gebucht.

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