Vandalorum in Småland

Vandalorum in Småland

Zentrum für Kunst und Design - Vandalorum in Småland

Zentrum für Kunst und Design - Vandalorum in SmålandEine Region wie Småland ist wie gemalt, um Künstler zu inspirieren. Dabei geht es nicht nur schlicht um die Natur, die sich in der Kunst wiederfindet, sondern vielmehr auch um die Formgebung. Das Zentrum für Kunst und Design in Värnamo, das auch „Vandalorum“ genannt wird, ist ein Kunst- und Designmuseum für zeitgenössische Werke regionaler, nationaler und internationaler Künstler.

Die Ausstellung des Kunstarchivs mit rund 1.500 Werken ist eine bewundernswerte Sammlung, die viele Gäste mit Sicherheit begeistern wird. Gemeinsam mit dem Bruno Mathsson Center erwartet die Gäste in Värnamo ein tragender Teil der Kunstgeschichte dieser Region.

Liebhaber der Kunst werden in Småland fündig werden, denn gleich mehrere Museen haben sich in der südschwedischen Provinz den Werken regionaler und internationaler Künstler gewidmet. Neben der Glaskunst, für die Småland weltweit bekannt ist, besitzen Möbel und skandinavisches Design einen hohen Stellenwert. Das IKEA-Museum in Älmhult steht für die industrielle Fertigung, die trotz ihrer Einfachheit die Welt erobert hat. IKEA jedoch als typischen Vertreter des skandinavischen Designs zu bezeichnen, wäre wohl fahrlässig und würde Kennern übel aufstoßen.

Vandalorum - Zentrum für Kunst und Design

Das Vandalorum, das Zentrum für Kunst und Design in Småland, ist eine außergewöhnliche Sammlung und beeindruckt seine Besucher schon beim ersten Anblick. Für den Bau zeichnet sich Renzo Piano verantwortlich, der die "Scheunen-Architektur" als Kontrast zu den Glasfronten und großen Fenster beziehungsweise Dächern gewählt hat. Seine Inspirationen sammelte Piano natürlich vor Ort mit den klassischen roten Trockenhäusern, die hier einst gestanden hatten.

Die Namensgebung des Museums ist dem Engagement von Pontus Hultén zu verdanken, der mit der Ausstellung „Die wahre Geschichte der Vandalen“ die Grundlage legte. Die historische Verbindung zwischen dem Wandervolk der Vandalen und der Region Småland war der Grundgedanke dieser Ausstellung. Den Anstoß für den Namen lieferte ein Gedenkstein zu Ehren von Königin Christina, die zwischen 1632 bis 1654 regierte. Dieser steht in den vatikanischen Grotten im Petersdom und beherbergt die Aufschrift in lateinischer Sprache „CHRISTINA ALEXANDRA D(EI) G(RATIA) SUEC(ORUM) GOTH(ORUM) VANDALORUM REGINA“ (deutsch: Christina Alexandra, von Gottes Gnaden Königin der Schweden, Goten und Vandalen).

Die erste „Scheune“ in dieser Form sollte im Jahr 2011 jedoch nur der Anfang sein, denn von Beginn an war klar gewesen, dass das Zentrum für Kunst und Design stetig wachsen sollte. 2017 wurde bereits die Erweiterung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die imposanten Bauwerke mit 3.000 Quadratmetern modernster Ausstellungsfläche sind dank der lichtfluteten Säle und Räume allein schon eine Reise wert. Die Eröffnungsausstellung wurde dem schwedischen Designer des legendären Betonstuhls "Concrete", Jonas Bolin, gewidmet. Gründer des Vandalorums waren der Småland Künstlerbund und das Småland Kunstarchiv. Letzteres wurde bereits 1964 in Värnamo gegründet und hat im Laufe der Jahrzehnte eine beeindruckende Sammlung an Kunstwerken mit småländischem Kontext aufgebaut. Diese umfasst rund 1.500 Werke, die teilweise im Zentrum für Kunst und Design zu bewundern sind. Im Mittelpunkt stehen seit jeher das Schaffen von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern.

Bruno Mathsson Center in Värnamo

Värnamo hat sich in den vergangenen Jahrhunderten als Zentrum für die schwedische Möbelindustrie einen Namen gemacht. Hier wurde auch Bruno Mathsson (1907-1988) geboren, der eigentlich die Handwerkskunst eines Tischlers ganz in der Tradition seiner Familie fortsetzen sollte. Der junge Bruno Mathsson sah sich aber zu Höherem berufen und interessierte sich sehr für die Arbeiten mit Holz und die Formgebung von Möbeln. Die Mechanik des Sitzens sollte ihn besonders faszinieren und so gibt es die Anekdote, dass sich Bruno Mathsson eigens in eine Schneewehe setzte, um sich von der entstandenen Form für Sitzmöbel inspirieren zu lassen. Sein Anspruch war es, bequeme und leichte Sitzgelegenheiten zu schaffen. Die Weltausstellung in Paris 1937 sollte sein Durchbruch werden, als sein Bett „Paris“ ausgezeichnet wurde. Daraufhin belieferte er unter anderem das Museum of Modern Art in New York. Seine zeitlosen Sitzmöbel werden bis zur Moderne von Menschen geschätzt. Zwischenzeitlich wand sich Bruno Mathsson auch der Architektur zu und seine Häuser mit Glasfronten sollten sich großer Popularität erfreuen. Eines dieser Häuser wurde gar zur Ausstellungshalle des Bruno Mathsson Centers in Värnamo. Jenes Haus in seiner Heimat hat er selbst noch als Atelier und Werkstatt genutzt. Beim Besuch haben Besucher den Eindruck von fast spartanischem Wohnen, denn hier regieren Klarheit und Nutzen. Exemplarisch dafür steht das Bett, das er mit warmem Wasser beheizen konnte. Seine Angewohnheit von Mai bis November draußen zu schlafen, konnte so problemlos realisiert werden. Durch die Glasfronten haben Besucher stets den Blick ins Grüne und können sich vorstellen, wie hier Bruno Mathsson an seinen Designs werkelte. Seine Klassiker „Pernilla“ und „Miranda“ sind selbstverständlich auch zu sehen, schließlich haben diese erheblich dazu beigetragen, dass er zu einem der bedeutendsten und berühmtesten schwedischen Möbeldesigner wurde. Das Bruno Mathsson Center ermöglicht Führungen durch das Haus, die am besten im Vorfeld per Mail (guide@mathsson.se) gebucht werden.

 

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