Småländische Spezialiäten

Småländische Spezialiäten

Småländische Spezialiäten

ID 20386246 © Perolsson | Dreamstime.comIn Schweden und besonders im Småland genießt man hervorragende Qualität. Am liebsten ökologisch produziert und aus der Region – pur und echt. Die Schweden möchten immer genau wissen, wo Lebensmittel ihren Ursprung haben. Kein Wunder, dass die Rohwaren für die vielseitigen schwedischen Leckereien bis heute mit Tradition und intensivem Geschmack hergestellt werden.

Eine Reise durch das Småland geht durch den Magen! Die heimische Küche verwandelt Schätze aus Seen, Wäldern und Flüssen in wahre Gaumenfreuden. So stehen Beeren, Pilze, Krebse, frischer Fisch und Wild auf der Speisekarte. Statt Fast Food gibt es Pfannkuchen, Fleischbällchen und Preiselbeersaft – pannkakor, köttbullar und lingondricka.

Zu allen Tageszeiten wartet Schweden mit unzähligen kulinarischen Besonderheiten auf. Diese zu entdecken – schon alleine dafür lohnt sich ein Ferienhaus Urlaub in Småland. So manch ein Name klingt unterhaltsam, doch spätestens zu Tisch werden Sie über die Gerichte staunen – bunt, wunderschön und unerhört lecker.

Starten Sie mit Schwung in den Tag! So sieht schwedische „frukost“ aus

Typisch schwedisch ist ein Frühstück mit Milch, Tee, Kaffee und Fruchtsäften. Dazu gibts reichhaltige Wurst und Käse auf traditionellen Brötchen oder Knäckebrot. Unter den Brotsorten sind einige außergewöhnliche Geschmacksrichtungen wie das Mischbrot mit Sirup oder ein süßes, weiches Brot für die fruchtigen Beilagen wie Beeren und Marmelade. Wer am Morgen auf ein Müsli nicht verzichten möchte, rührt beispielsweise einen Haferflockenbrei (havregrynsgröt) mit Milch und Apfelmus an.

Mit Dünnbrot (tunnbröd), einer kompakten und noch flacheren Art von Knäckebrot werden eingelegte Heringe oder Kaviar zum Frühstück serviert. Befinden sich Tuben am Tisch, sind das in Schweden weder Senf noch Ketchup, sondern salziger Kaviar und unterschiedliche Fischcremes.

Als typisch schwedisch und auch sehr beliebt, gilt filmjölk. Die Butter- oder Dickmilch schmeckt etwas säuerlich und echte Schweden mischen sie mit Zimt, Beerenkompott, Zucker und Marmelade unter Haferflocken beziehungsweise Müsli.

Energiegeladener „lunch“ – schwedische Power-Imbisse

„middag“ zelebrieren Schweden unterschiedlich. Während sich in der Stadt lediglich ein kleiner Imbiss auf der Speisekarte befindet und nur am Wochenende oder an besonderen Feiertagen üppig gegessen wird, isst man am Land durchaus deftig – und das jeden Tag. Auch im Småland steht das Mittagessen im Zentrum familiärer Zusammenkünfte, da traditionell Fleisch und Fisch aus der Jagd oder dem Fischfang konserviert wurden. Regionale Unterschiede ergeben sich dennoch einige. So essen Nordschweden „pitepalt“ (Kartoffelkloß mit Fleischfüllung), Menschen im Süden „pyttipanna“ (Bratpfanne mit Fleisch, Eiern, Kartoffeln, Roter Beete und Schinken), die Ostküste bevorzugt „strömming“ (gebratener Hering mit Kartoffelpüree, Preiselbeeren, Senf, Zwiebeln, Dill und eingelegten Gurken).

Überall in Schweden gehören alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten auf den täglichen Speiseplan. Aal, Lachs (gravad lax), Shrimps oder Krebse – eingelegt, mariniert, geräuchert oder gegrillt. In den tiefen Wäldern Schwedens und vielen ländlichen Gebieten frönen Einheimische der Jagd – dort steht schmackhaftes Elchfleisch mit Möhren, Steckrüben und Kartoffeln am Speiseplan.

Spezialitäten aus dem Småland & Schweden, die Sie in Ihrem Ferienhaus Urlaub unbedingt kosten sollten:

„surströmming“: Strenger Geruch? Dann sind die sauren Heringe in Salzlake nicht weit. Der gärende Fisch wird entweder aus einem Holzbottich entnommen oder aus der Konserve serviert. Diese schwedische Besonderheit wird gerne mit Zwiebeln, Butter und Kartoffeln gegessen. Dazu gibts Fladenbrot (tunnbrödklämma). Bestellen können Sie ihn übrigens hier: Surströmming – vergorener Hering

„smörgåsbord“: Das Schwedenbüfett kommt zu besonderen Anlässen wie beispielsweise Ostern, Weihnachten, Mittsommer, Muttertag oder Geburtstagen auf den Tisch. Die reichhaltige Platte besteht aus unterschiedlichen Speisen, belegten Brothäppchen (smörgåsar) und dem traditionellen Schnaps (Aquavit). An der Tafel finden sich typische warme und kalte Gerichte Schwedens. So dürfen Räucheraal, gebeizter Lachs und Hering sowie die berühmten schwedischen Fleischbällchen (köttbullar) niemals am „smörgåsbord“ keinesfalls fehlen. Je nach dem persönlichen Geschmack des Gastgebers zieren auch gefüllte Eierhälften, Heringssalat (äggstanning) oder das Sonnenauge (solöga) mit Roter Beete und Anchovis die Teller. Als süßen Ausgleich zum herzhaften Teil des Büfetts wird ein fruchtiger Salat (mimosasallad) aus Äpfeln, Birnen, Ananas, Orangen, Tomaten, Mayonnaise und harten Eiern angerichtet.

Biff à la Lindström: Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Hackfleischbraten, allerdings mit ein paar Besonderheiten. So werden zur Fleischmasse Zwiebeln, Sahne, Eier, eingelegte Rote Beete, aufgeweichtes Weißbrot, Kapern, gewürfelte Kartoffelstücke und Paniermehl hinzugegeben und kräftig eingerührt. Namensgeber dieser Köstlichkeit ist Leutnant Lindström, ein finnlandschwedischer Militärangehöriger, der sich alle genannten Zutaten vom Hotelkoch braten ließ. Dazu essen die Schweden bis heute Soße, Kartoffel und Erbsen.

Flygande Jacob: Der fliegende Jakob hat es in sich! Wie das beliebte Federvieh flog wie der Pilot Jacobsson am liebsten durch die Lüfte. Das Gratin aus Hühnerfleisch, Erdnüssen und Bananen ist nach ihm benannt. Probieren Sie es aus – einfach himmlisch.

Pyttipanna: Das ultimative Pfannengericht in Schweden wird sehr gerne nach größeren Festessen zubereitet und besteht zumeist aus Zwiebeln, Fleisch und Kartoffeln, die alle zusammen in winzige Würfel geschnitten werden und in der Pfanne braten. Traditionell wird diese Speise auch in dieser serviert und mit einem Spiegelei sowie Roter Beete ergänzt. Dazu trinkt man oft ein Glas Milch – ein kühles Bier passt immer.

Video: MEINE 5 SCHWEDISCHE LIEBLINGS-SPEZIALITÄTEN

Outdoor-Gourmet zum Abendessen – kvällsmat als Erlebnis

„husmanskost“ (Hausmannskost) zum Abendessen? In Schweden gängige Praxis. Eine warme Mahlzeit im Kreis der Familie hat ebenso viel Tradition, wie um diese Tageszeit zubereitete „fiskpinnar“ (Fischstäbchen). Das Småland mag es durchaus leichter und hier bereitet man belegte Brötchen, Suppe und Tee zu. Vor allem in den Sommermonaten genießen Schwedenurlauber und Einheimische ihr Abendessen unter freiem Himmel. Vorsicht: Mücken!

„fika“ muss einfach sein! Kaffeepause mit Schweden-Charakter

Das Trinken von Kaffee, ein entspannter Plausch, soziales Miteinander und viel Gelassenheit – so könnte man das Flair sowie den Genuss der schwedischen Kaffeekultur beschreiben. Im Norden eher eine reine Kaffeepause, im restlichen Land durchaus mit süßer Sinnesfreude verbunden. Zum Kaffee gibts Zimtschnecken (kanelbullar) oder Vanilleschnecken (vaniljbullar). Wussten Sie, dass die „kanelbullar“ am 04. Oktober ihren eigenen landesweiten Feiertag zelebriert? Ein Hoch auf alle Naschkatzen!

Wer sich nicht entscheiden kann, probiert die beliebte Mandeltorte (mandeltårta) oder genießt Schwedens Nummer 1: die Prinzessinnentorte (prinsesstårta) mit grünem Marzipanmantel. Hoch im Kurs stehen auch die Kardamonbrötchen (semla), gefüllt mit Schlagsahne und Mandelpaste. Etwas Alkohol schmeckt man aus den Haferflocken-Schokokugeln (chokladbollar) mit Kokossplitter und Rum.

Kulinarische Leckerbissen an klassischen Feiertagen

Weihnachten

An Heiligabend isst man in ganz Schweden sehr traditionell. Kalbssülze, Leberpastete und als Hauptgang gibt es Weihnachtsschinken. Aus seinem Sud wird die Schinkenbrühe gekocht und zum Gericht Rote-Beete-Salat und Grünkohl gereicht. Die Suppe wurde früher mit Brot getunkt. Doch es gibt auch ein klassisches Weihnachtsessen in Büfettform, das sogenannte „julbord“. Ähnlich wie beim „smörgåsbord“ werden die Häppchen mundgerecht angeboten. Schinken, Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Brot und natürlich darf auch hier der schwedische Schnaps nicht fehlen. Als Dessert würde jeder Einheimische Kaffee erwarten, die Süßspeisen hingegen, kommen variabel nach Geschmack auf den Teller.

Ostern

Zu Ostern lassen die Schweden regionale Vorlieben zur Geltung kommen. So wird im Småland gerne Lamm gegessen, in Stockholm Lachskaviar zubereitet und im Westen Wurstspezialitäten gebraten. Einig sind sich die Schweden jedoch beim Ostergetränk, dem Påskmust. Das Limonadengetränk ähnelt dem in Deutschland bekannten Malzbier, enthält aber mit rund 30 weiteren Zutaten wesentlich mehr Inhaltsstoffe.

Mittsommer

Beim Mittsommer darf einfach niemand fehlen! Alle sind anwesend, kein Wunder, handelt es sich hier doch um das wichtigste Fest des Jahres. Das Ereignis ist eng mit der Frühkartoffel verbunden, serviert werden Hering, Frühkartoffel mit Dill, Sauerrahm, Schnittlauch, Käse und Knäckebrot. Auch beim Nachtisch gibts beim Mittsommerfest keine Diskussion: Schwedische Erdbeeren & Sahne müssen es sein.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

 

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