Nationalparks in Småland

Die vier Nationalparks in Småland

ID 171599857 © Sebastian With | Dreamstime.comDie Region Småland erstreckt sich in Südschweden auf einer Fläche von gut 30.000 Quadratkilometern. In dem nur dünn besiedelten Gebiet – lediglich etwa 22 Einwohner leben auf einem Quadratkilometer – finden sich kleinere Städte mit einem pittoresken Charme. Als Bewohner eines Ferienhauses bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für verschiedene Aktivitäten.

Wegen der eher geringen Ausdehnung von etwa 180 Kilometern in Nordsüd- und Ostwestrichtung erreichen Sie alle Sehenswürdigkeiten sehr schnell.

Und da Småland zu den beliebtesten Regionen in Schweden zählt, sind die Straßen gut ausgebaut. Vor allem die überwältigenden Naturlandschaften mit ihren verwunschenen Wäldern, den geheimnisvollen Seen, den weiten Moorlandschaften. Hier finden sich Tiere, die sonst vorwiegend in Nordschweden anzutreffen sind. Diese Schönheiten schützen die Schweden in Nationalparks, von denen sich allein in Småland vier befinden. Jeder hat seine charakteristischen Seltenheiten.

Genügend Gründe also, in Småland einen wunderbaren Urlaub in einem der zauberhaften Ferienhäuser zu verbringen.

Video: Wandern im Norra Kvill Nationalpark in Schweden

1. Der Nationalpark Norra Kvill

Der Nationalpark entstand bereits 1927 und erstreckt sich seit seiner Vergrößerung 1994 über 1,14 Quadratkilometer. Er liegt etwa im Zentrum Smålands. Zwei Seen, Stora Idgölen und Lillla Idgölen, liegen im Norra Kvill Nationalpark. Er liegt nahe der Landstraße zwischen Vimmerby und Norra Vi.

Insgesamt beeindruckt der Park mit seiner urwaldähnlichen Flora. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bleiben die Pflanzen sich selbst überlassen. Zwischen teils umgestürzten, teils riesigen Bäumen gibt es niedrige Gewächse und immer wieder überwältigende, mit Flechten und Moos bewachsene Felsblöcke aus prähistorischer Zeit.

Ein vier Kilometer langer und teilweise recht steiler Wanderweg führt durch das hinreißende Gebiet. Die höchste Erhebung innerhalb der ohnehin hügeligen Landschaft heißt Idhöjden. Von oben genießen Sie einen überwältigenden Blick auf den See Stora Idgölen. An seinem Ufer erkennen Sie, warum er den Beinamen Zaubersee hat. Bereits die stille Tiefe erscheint magisch und die Fauna mit Wasserklee und Seerosen ist einfach hinreißend.

Video: Småland: Store Mosse - Das Moor

2. Der Nationalpark Store Mosse

Die 78,5 Quadratkilometer große Fläche des Store Mosse Nationalparks ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Sie liegt im Nordwesten der Region Småland und stellt die größte Moorfläche Südschwedens dar. Entsprechend beeindruckend präsentieren sich Fauna und Flora. Beim Blick auf weite Heideflächen und lichte Kiefernwälder fühlen Sie sich eins mit der Natur.

Auf Wanderwegen von insgesamt 40 Kilometer Länge lässt sich die großartige Landschaft erkunden. Die Besucher wählen zwischen solchen von 300 Metern bis zu 14 Kilometern, ganz nach Kondition und Interesse. Viele davon bestehen aus Holzbohlen. Weitaus spannender gestaltet sich die – geführte – Wanderung mit Schneeschuhen. Das einzigartige Vergnügen erlaubt es sogar, die vorgezeichneten Wege zu verlassen und direkt durch das Moor zu wandern. Und als besonderes Highlight: das Bad in einem Moorsee.

Insgesamt drei etwa zwölf Meter hohe Aussichtstürme erlauben beste Sicht auf seltene Vögel. Seeadler und Fischadler tummeln sich ganz in der Nähe, weil sie hier eine zusätzliche Fütterung erwarten.

Besonders interessant präsentiert sich der See Kävsjön, und zwar wegen seiner üppigen Vogelpopulation von mehr als 100 Arten. Auch der zwei Kilometer breite Streifen Schwingrasen stellt eine einzigartige Naturschönheit dar.

Da der Nationalpark an der Reichsstraße 151 zwischen Värnamo nach Gnosjö liegt, ist er sehr gut erreichbar.

Video: Småland: Nationalpark Åsnen, Trollberget

3. Der Nationalpark Åsnen-See

Seit 2018 besteht der Åsnen-See als Nationalpark. Es handelt sich um den 30. in Schweden – er liegt im Süden von Småland. Der zweitgrößte See des gesamten Landes zählt zugleich zu den schönsten. Das 160 Quadratkilometer große Gebiet, von dem jedoch nur 19 zum streng geschützten Gebiet erklärt sind, mutet an wie ein Schärengarten in Süßwasser. Zahllose kleine und große Inseln bedecken seine Oberfläche. So verfügt das Areal über eine 700 Kilometer lange Strandlinie. Und beachtlich sind auch die Naturschätze: Sumpfgebiete, Urwälder, Strandwiesen, kleinere Seen. Sie sind ein Tummelplatz für seltene Tiere; insbesondere Seeadler, Prachttaucher und Fischadler finden hier reichlich Nahrung.

Sie als Besucher des Nationalparks können auf den einzelnen Inseln herrliche kleine Wanderungen unternehmen. Auch die Wege rund um den See versprechen herrliche Naturerlebnisse – zu Fuß oder auf dem Rad. Fast noch interessanter sind Kanutouren. Bei der Fahrt zwischen den Inseln hindurch erleben Sie fantastische Aus- und Einblicke. Die Strände selbst bieten ausreichend Gelegenheit zum Entspannen und Baden. Viele von ihnen sind touristisch erschlossen.

Der Anreiseweg ist gut beschildert. Von Malmö aus über den Riksväg 23 und aus Karlshamn über den Riksväg 126.

4. Der Nationalpark Blå Jungfrun

Der vermutlich bekannteste schwedische Nationalpark ist eine Insel in der Ostsee. Sie erhebt sich 86 Meter hoch aus der Ostsee und besteht aus einem mächtigen Granitbuckel, der vor 570 Millionen Jahren während der letzten Eiszeit durch die Gletscher seine gleichmäßige Form erhielt. Der Name „Blaue Jungfrau“ lässt ahnen, dass sich um diese Insel viele Sagen und Mythen ranken. So etwa sollen dort göttliche Wesen und Meerjungfrauen leben und die Osterhexen fristen dort ihr weiteres Dasein, sobald der Fühlung einzieht. Um sich mit den übernatürlichen Kräften gut zu stellen, legten die Menschen Seidenschärpen und Handschuhe ans Ufer.

Inzwischen lebt niemand mehr auf der schönen Insel. Besucher haben jedoch die Möglichkeit, eine Bootstour dorthin zu unternehmen. Ab Oskarshamn verkehren im Sommer kleine Schiffe, die ihren Gästen einen gut dreistündigen Aufenthalt ermöglichen – die Fahrt selbst dauert jeweils etwa 80 Minuten. Am Ziel besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung über die Insel; der Weg zieht sich über dreieinhalb Kilometer hin und gestaltet sich recht beschwerlich. Gute Wanderschuhe sind daher Pflicht. Außerdem ist die Mitnahme von Proviant zu empfehlen.

Da sich Fauna und Flora auf der Insel weitgehend ungestört entwickeln kann, haben sich viele Vogelarten diesen Ort als Lande- und Brutplatz ausgesucht. Insbesondere Seeadler und Eiderenten, aber auch Lerchen zeigen kaum Scheu.

Auf der Ostseite der Insel liegt ein interessantes Steinlabyrinth, über dessen Entstehung nicht viel bekannt ist und das somit zur weiteren Mythenbildung Anlass gibt.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

 

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